Vor- und Nachteile von Vektorbildern

Die Vektorbilder werden anhand ihrer geometrischen Eigenschaften mathematisch definiert. Genauer gesagt wird ein Vektorbild durch eine Reihe geometrischer Grundelemente beschrieben, die Punkte, Linien, Kurven und Polygone beschreiben, denen wir Farben und Schattierungen zuordnen können. Sie unterscheiden sich grundlegend von Rasterbildern, die als Raster aus richtig gefärbten Pixeln beschrieben werden.

Vorteile

1. In den meisten Fällen benötigen Vektorbilder weniger Speicherplatz als eine Bitmap. Sie bestehen meist aus flachen Farben oder einfachen Farbverläufen und benötigen daher nicht viel Speicherplatz. Je weniger Informationen zum Erstellen des Bildes erforderlich sind, desto kleiner ist die Dateigröße. Daher werden sie im Vergleich zu anderen Bildern bevorzugt.

2. Vektorbilder verlieren beim Skalieren nicht an Qualität. Im Prinzip lässt sich ein Vektorbild beliebig skalieren. Bei Matrixbildern wird ein Punkt erreicht, an dem erkennbar ist, dass das Bild aus Pixeln besteht. Daher ist die Qualität von Vektorbildern anderen Bildformen überlegen.

3. Sie können in Zukunft einfach gespeichert und geändert werden. Das Beste daran ist, dass der Änderungsprozess auch recht einfach ist. Alle Arten von Änderungen können problemlos und problemlos verwaltet werden. Selbst wenn eine Datei geändert wird, nimmt die resultierende Datei nicht viel Platz ein. Auch deshalb werden sie branchenübergreifend eingesetzt.

4. Der Prozess ihrer Erstellung ist ebenfalls recht einfach. Tatsächlich können wir mit einfachen Zeichnungen ohne große Schwierigkeiten komplexe Vektorbilder erstellen. Einfache und benutzerfreundliche Programme wie Macromedia Freehand, Corel Draw und Adobe Illustrator können zum Erstellen einfacher Zeichnungen verwendet werden, die in Vektorbilder umgewandelt werden können.

Nachteile

1. Sie eignen sich im Allgemeinen nicht für die Kodierung von Bildern oder Videos, die in der „realen Welt“ aufgenommen wurden (z. B. Naturfotos), obwohl einige Formate eine gemischte Komposition unterstützen. Praktisch alle Digitalkameras speichern Bilder im Bitmap-Format.

2. Die zu ihrer Beschreibung verwendeten Daten müssen von einer leistungsstarken Maschine verarbeitet werden, dh der Computer muss leistungsfähig genug sein, um die notwendigen Berechnungen zur Erstellung des endgültigen Bildes durchzuführen. Wenn das Datenvolumen hoch ist, kann die Darstellung des Bildes auf dem Bildschirm verlangsamt werden, selbst wenn mit kleinen Dateien gearbeitet wird.

3. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei einer gewissen Vergrößerung der Bilder oft auch kleine Zeichnungsfehler sichtbar sind. Ein solcher Vorfall kann die Qualität der Bilder beeinträchtigen, insbesondere wenn diese im Bereich Animation verwendet werden.

Trotz der Tatsache, dass Vektorbilder einige Nachteile haben, haben sie ein breites Anwendungsspektrum und werden in den Bereichen Computergrafik, Architektur und Ingenieurwesen usw. eingesetzt.

Leave a Comment